IL TEOREMA DI PASOLINI (Battistelli)
Regie: Dead Centre
Deutsche Oper Berlin
UA 09.06.2023
(...) Pasolinis vielschichtiges, mehrdeutiges und dabei religiös geprägtes Theorem-Spiel weitet sich zu einer fundamentalen Frage der sozialen Evolutionen in Zivilgesellschaften: Wie kommt der Mensch von seinen Gefühlen los und wird zum puren Vernunftwesen? Faszinierend und intensiv gerät diese Aufstellung durch ein hochkarätiges wie sensibles Ensemble: (...) Davide Damiani/Christoph Schlemmer (...) Sie äffen Pasolinis Filmfiguren nicht nach, sondern füllen sie mit eigenem Leben.
Richard H. Dippel, Die Deutsche Bühne, 10.06.2026
EXTRAWURST (Jacobs/Netenjakob)
SELFIES EINER UTOPIE (Bremer)
TERROR (Schirach)
IM WEISSEN RÖSSL (Benatzky)
Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen
2019-21
TERROR (Schirach)
Regie: Thomas Goritzki
Euro-Studio Landgraf
Tournee 2016-19
Inthega-Preis 2017 - Beste Theaterproduktion
(...) Das Drama steuert angenehm auf seine Klimax zu, im Vertrauen auf den Plot und seine Herausforderungen für Hirn und Herz - und wartet zu Beginn sogar mit komödiantischen Einlagen auf, für die sich der Verteidiger (Christoph Schlemmer) verantwortlich zeichnet.
Udo Watter, Süddeutsche Zeitung, 25.11.2016
(...) Verteidiger (herrlich erfrischend Christoph Schlemmer) und ein Oberleutnant als Zeuge kommen zu Wort und werden von der Staatsanwältin durch scharfe Fragen in die Enge getrieben. (...) Schließlich die leidenschaftlichen Plädoyers von Staatsanwältin und Verteidiger. Man könnte eine Stecknadel im Raum fallen hören, so aufmerksam verfolgt das Publikum die Argumente.
Rosemarie Tillessen, Südkurier, 28.11.2026
(...) Die großartig in ihren Rollen aufgehenden, ja geradezu über sich hinauswachsenden Schauspieler machten das Prozessgeschehen zu einem atemberaubend-spannenden Erlebnis.
Kurt Lang, Neue Württembergische Zeitung, 15.10.2016
BOEING-BOEING (Camoletti)
Regie: Frank Lorenz Engel
Komödie Düsseldorf
Die Komödie, Frankfurt
Rathaustheater, Essen
2010-11
(...) Dabei ist es gerade Schlemmers grandiose Mimik, wenn er versucht, das Schlimmste zu verhindern, die immer wieder Lachtränen herausfordert - wie einst bei Jerry Lewis.
Gordon K. Strahl, WAZ, 11.04.2011
(...) Christoph Schlemmer hat als Freund Robert, der als Landei nach Jahren Wiedersehen mit Bernhard feiert, wieder eine Paraderolle an der Komödie Düsseldorf gefunden. Wie er langsam von der Rolle des Naturburschen zum sinnlichen Verführer wechselt, ist komödiantische Extraklasse an Charme und verführt das Publikum zu Lachsalven en masse.
Peter Ackermann, theater pur, Nr.3 2011
(...) Christoph Schlemmer treibt in dieser dankbaren Rolle den Irrwitz auf die Spitze.
Regina Goldlücke, Rheinische Post, 11.02.2011
FROHE FESTE (Ayckbourn)
Regie: Folke Braband
Komödie Düsseldorf
Tournee D/CH
2006-07
Kritikerumfrage NRW 2007 - Bester Schauspieler
(...) Aber von allen guten Rollen im Stück ist die des Sydney wohl die ergiebigste. Der fernseherfahrene Christoph Schlemmer spielt alle Nuancen, die diese Rolle bietet. Mal charmant, mal überdreht und am Ende sadistisch, wirbelt er Astaire-leicht durch die Szenen. Ein Schauspielkollege brachte es auf den Punkt: "Mensch, ist der gut."
Peter Ackermann, theater pur, Nr.12 2006
(...) Bereitet sich ihr Gatte Sydney (Christoph Schlemmer) penibel auf die Gäste vor. Anfangs getarnt als umtriebiger Lila-Launebär offenbart er bald beklemmende, sadistische Züge. Großartig gespielt, was im übrigen für das ganze Ensemble gilt und den nachhaltigsten Eindruck des Abends hinterlässt.
Regina Goldlücke, Rheinische Post, 27.10.2006
EIN TRAUM VON HOCHZEIT (Hawdon)
Regie: Frank Lorenz Engel
Die Komödie, Frankfurt
2005
(...) Darstellerisch herausragend agiert Christoph Schlemmer als Tom, der mit seinen Auftritten schon einen Solo-Kabarettabend hinbekommen würde.
Joachim Schreiner, Offenbach Post, 05.04.2005
(...) So viele zündende Dialoge, solch akkurates Sprechen der Schauspieler, solche Wendigkeit des gesamten Ensembles sind selbst im stets auf Präzision bedachten Boulevardtheater selten. Am lautesten - und das mit Recht - feierten die Zuschauer Christoph Schlemmer, der als Trauzeuge Tom für die Harlekinaden zuständig war und als dummer, betrogener August endete.
Claudia Schülke, FAZ, 02.04.2005
(...) Star des Abends und Publikumsliebling ist jedoch der gehörnte Trauzeuge Tom (Christoph Schlemmer), der anfangs souverän und gutmütig Bills Spiel widerwillig mitmacht, bis ihm immer mehr die Augen aufgehen und er schließlich in ungehemmte Rage gerät.
Markus Gründig, rhein-main.net, 11.04.2005
NACH 3 BIER FÜHL ICH MICH IMMER HETERO (Schlemmer)
Regie: Christoph Schlemmer
Kleine Nachtrevue, Berlin
2005
BERICHTE VOM UNTERGANG UNBEDEUTENDER MENSCHEN (Grünbein)
GELB (Noon)
PUSSY TALK (Vandenbroucke/Arfeuille)
SCHLEMMERLAND (Schlemmer)
Schauspiel Leipzig 1999-01
ZWISCHENSTOPP PADDINGTON (Adamson)
ZWILLINGSBRUT (Silver)
MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER (Brecht)
DAS KALTE HERZ (Hauff)
MEINE MUTTER UND BARBRA STREISAND (Schlemmer)
Theater Dortmund 1995-99
HELLO, DOLLY! (Herman)
Regie: Anna Vaughan
Opernhaus Dortmund
Spielzeit 1996-97
(...) Bei den Darstellern überzeugten die beiden Gehilfen Vandergelders - gespielt von Norbert Schmittberg und Christoph Schlemmer - am meisten. Sie sind mit ihrem Witz und Charme die heimlichen Hauptdarsteller, die sowohl gesangsmäßig als auch schauspielerisch den weitesten Bogen zu spannen haben. Herrlich anzusehen in ihrer Panik, für einige Cents zwei Damen durch New York zu kutschieren und in eines der vornehmsten Restaurants auszuführen.
Jens Wolff, Online Musik Magazin, 29.09.1996
(...) Christoph Schlemmer als Barnaby Tucker avanciert zum Publikumsliebling.
Anke Widow, Dortmunder Stadtanzeiger, 09.10.1996
(...) Norbert Schmittberg (Cornelius Hackl), Christoph Schlemmer (Barnaby Tucker), Susanna Panzner (Irene Molloy) und Astrid Kropp (Minnie Fay) trafen die richtige Mischung aus komödiantischer Koketterie und Unschuld und sangen und tanzten großartig.
Guido Heidt, WAZ, 02.10.1996